147 Punkte. Viele Eindrücke. Und am Ende immer eine persönliche Erfahrung.
Restaurantkritik lässt sich nicht auf eine mathematische Formel reduzieren. Trotzdem hilft ein transparentes Bewertungssystem dabei, unterschiedliche Erfahrungen vergleichbar zu machen und ein Restaurant nicht nur nach einem einzigen Eindruck zu beurteilen.
Deshalb bewertet die Jury von Maison de Schnabulé Restaurants anhand eines einheitlichen Systems mit insgesamt bis zu 147 Punkten.
Wer bewertet?
Jury-Votings können ausschließlich von dafür freigeschalteten Juror:innen abgegeben werden.
Registrierte Abonnent:innen können Maison de Schnabulé und die für sie vorgesehenen Funktionen nutzen, sind dadurch aber nicht automatisch Mitglieder der Jury und können keine Jury-Votings abgeben.
Über die Aufnahme in die Jury entscheidet Maison de Schnabulé.
Wir bewerten Erlebtes
Eine Jury-Bewertung setzt eine eigene tatsächliche Erfahrung mit dem jeweiligen Restaurant voraus.
Bewertet wird daher nicht auf Grundlage von Hörensagen, anderen Rezensionen, Social-Media-Beiträgen oder der allgemeinen Reputation eines Restaurants.
Unsere Bewertungen sollen widerspiegeln, was die jeweilige Jurorin bzw. der jeweilige Juror bei einem tatsächlichen Restaurantbesuch erlebt hat.
Mehr als nur der Teller
Ein Restaurantbesuch besteht aus vielen Momenten.
Deshalb fließen unterschiedliche Aspekte des Erlebnisses in die Bewertung ein. Maßgeblich sind die jeweils im Voting ausgewiesenen Bewertungskategorien und deren Gewichtung.
Dabei geht es insbesondere um das gastronomische Erlebnis als Ganzes: um Küche und Produkte ebenso wie um Handwerk, Service, Atmosphäre und jene Faktoren, die aus einem Essen einen besonderen Restaurantbesuch machen.
Die maximal erreichbare Gesamtwertung beträgt 147 Punkte.
Punkte sind keine Naturgesetze
Unsere Punkte sollen Orientierung schaffen. Sie behaupten nicht, Geschmack objektiv messbar zu machen.
Eine Restaurantbewertung ist und bleibt ein Werturteil: die persönliche Einschätzung einer gastronomischen Erfahrung durch die jeweilige Jurorin bzw. den jeweiligen Juror.
Unterschiedliche Menschen können dasselbe Gericht, denselben Service oder dieselbe Atmosphäre unterschiedlich erleben. Gerade diese unterschiedlichen Perspektiven ergeben gemeinsam das Bild, das Maison de Schnabulé vermitteln möchte.
Unabhängigkeit
Restaurants können bei Maison de Schnabulé grundsätzlich auch dann aufgenommen und bewertet werden, wenn sie uns nicht darum gebeten haben und einer Bewertung nicht vorab zugestimmt haben.
Die Jury besucht und beurteilt Restaurants unabhängig.
Die bloße Aufnahme eines Restaurants bedeutet weder eine Kooperation noch eine Empfehlung und begründet keine geschäftliche Beziehung zwischen Maison de Schnabulé und dem jeweiligen Gastronomiebetrieb.
Fairness
Unabhängige Kritik darf positiv, zurückhaltend oder negativ ausfallen.
Dabei unterscheiden wir zwischen persönlicher Bewertung und überprüfbaren Tatsachen.
Tatsachenangaben sollen richtig und nachvollziehbar sein. Gastronom:innen und andere Betroffene können uns auf objektiv falsche oder überholte Angaben aufmerksam machen. Bestätigt sich ein Fehler, wird die betreffende Information angemessen korrigiert.
Ein zulässiges persönliches Werturteil wird dagegen nicht allein deshalb geändert, weil das betreffende Restaurant damit nicht einverstanden ist.
Bewertungen entwickeln sich
Restaurants verändern sich. Küchen wechseln, Konzepte entwickeln sich weiter und aus einem sehr guten Abend kann beim nächsten Besuch ein außergewöhnlicher werden – oder umgekehrt.
Deshalb ist eine Bewertung auf Maison de Schnabulé keine ewige Festschreibung eines Restaurants. Neue Erfahrungen und weitere Jury-Votings können das Gesamtbild verändern.
Und genau so soll es sein.